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Erzgebirgspässe sind Übergänge und Durchlässe im Kamm des Erzgebirges, über die Wege, Straßen, Eisenbahnlinien und Produktenleitungen vom Freistaat Sachsen der Bundesrepublik Deutschland nach Böhmen in der Tschechischen Republik bzw. umgekehrt führen. Für die wechselvolle Geschichte der zahlreichen Erzgebirgspässe ist der Hirschenstander Grenzübergang von exemplarischer Bedeutung: Der Pass durfte seit Grenzschließung 1946 nicht mehr benutzt werden. Nur mit Sondergenehmigung passierten im Mai 1968 die Teilnehmer der Internationalen Friedensfahrt auf ihrer 5. Etappe die Grenze zwischen DDR und ČSSR. Wenige Wochen später, am 21. August 1968, rollten sowjetische Panzer zur Niederschlagung des Prager Frühlings über den Pass. Danach schloss sich das Grenztor für fast drei Jahrzehnte. Heute kann der Hirschenstander Pass wieder ohne Grenzkontrolle passiert werden. mehr
Was geschah am 21. August?
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Schon gewusst?
- Die Schlacht am Atbara war ein Wendepunkt in der Niederschlagung des Mahdi-Aufstandes und der Eroberung des Sudan durch Ägypter und Briten.
- Die in Südfrankreich gelegene Höhle von Arago zählt zu den bedeutendsten europäischen Fossilienfundstätten.
- Der Aufsehen erregende Fall der Giftmörderin Charlotte Ursinus führte Anfang des 19. Jahrhunderts zur Entwicklung eines Nachweisverfahrens für Arsenikvergiftungen.
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